oder
Gleich zu Beginn eine Herausforderung …
Der große Tag war gekommen. Das Wärmepumpensystem LEO_2 in der Hütte des unerschrockenen Siedlers war fertiggestellt!
Irgendwer war gerade noch damit beschäftigt, das Inbetriebnahmeprotokoll sorgfältig Schritt für Schritt durchzugehen:

- Solekreis gefüllt und entlüftet, Fülldruck OK ? … Check!
- Heizkreis gefüllt und entlüftet, Fülldruck OK ? … Check!
- Alle Fühler korrekt verdrahtet, Anzeige OK? … Check!
- Pumpen, Mischer, automatische 3-Wege-Ventile korrekt angeschlossen und funktionsbereit ? … Check!
- Regelparameter auf die korrekten Sollwerte eingestellt? … Check!
Alles bereit, um den Schalter umzulegen… – Wirklich alles …?
Na ja, eine klitzekleine Kleinigkeit fehlte noch: Der zukünftige Eisspeicher, der auch als Zisterne dienen würde, war – statt mit Wasser – derzeit immer noch mit Luft gefüllt …

Trotzdem sollte möglichst rasch mit dem Heizen begonnen werden. Denn der Estrich musste mit einem zweiwöchigen Heizprogramm getrocknet werden, bevor das Verlegen von Fußböden möglich war.
„Heizen mit leerem Eisspeicher. – Geht das … ?!“
Noch dazu mit der energieaufwändigen Herausforderung der Estrichtrocknung?!
Doch bei den frühlingshaften Temperaturen stand alleine über den Kollektor mehr als ausreichend Umweltenergie für die Wärmequelle zur Verfügung. Das einzige Problem, das Irgendwer erkennen konnte, war, dass die Sole-Eintrittstemperatur in die Wärmepumpe an warmen, sonnigen Tagen zu hoch werden könnte. Laut Spezifikation des Wärmepumpenherstellers durfte nämlich die Wärmequellentemperatur die Einsatzgrenze von 20°C nicht überschreiten …

Nach eingehender Prüfung aller Voraussetzungen beschlossen der unerschrockene Siedler und Irgendwer es zu versuchen. Auch mit einem Blick auf die eher regnerischen Wettervorhersagen für die nächsten Tage – mit Höchsttemperaturen unter 20°C.
Zur Sicherheit hatten sie eine provisorische Fernwartung der Anlage eingerichtet, mit der sie sämtliche Sensorenwerte überwachen, Reglerparameter ändern und – im schlimmsten Fall – die Anlage abschalten konnten.

Gesagt, getan! Wenig später hörte man schon das zufriedene Brummen der Wärmepumpe. Nach einer kurzen Probephase, in der alle Messwerte noch einmal genau überwacht und geprüft wurden, wurde das Estrichtrocknungsprogramm gestartet.
Und dank CMI war auch aus der Ferne alles unter Kontrolle …







2 Kommentare zu „Jenseits von Pannonien (5)“
Gratulation!!!!
Danke!