Weit, weit unten, am Ende der linken Leiste in diesem Blog findet sich ein harmlos anmutendes Bild mit der Überschrift Die Vorgeschichte. Manch mutiger Leser klickt tatsächlich auf den entsprechenden Link – trotz oder wegen des vielversprechenden Hover-Textes: Siedler suchen z-village – seit 2004.

Der Quell der Geschichten auf dieser Website versiegt mit einem Eintrag vom 1.September 2005, der Dokumentation der so genannten z-Reise. (Zugangsdaten siehe Fusszeile dieser Website). Offenbar hatte diese Reise entscheidende Weichenstellungen im Leben der Siedler ausgelöst. So kündete ein wichtiges magisches Buch von der Entstehung einer Organisation namens punktwissen kurz nach dieser Reise.
Ende August 2015 ist es also an der Zeit, nostalgisch zurückzublicken und ein Jubiläum zu feiern!
Die Kenndaten dieser denkwürdigen z-Reise:
- Die Siedler besuchten ca. 110 Orte und politische Gemeinden in Österreich, deren Namen mit Z beginnt. Davon gab es zu jener Zeit insgesamt 247 (Quelle).
- Dauer: 10 Tage
- Zurückgelegte Kilometer: 2.000 km … mit dem Auto. Daten zur CO2-Bilanz möchten die Siedler nicht veröffentlichen.
Jeder z-Ort wird in einem speziellen Ritual gewürdigt:
(1) Suche und Identifikation. Die Siedler navigieren mit einem schlechten Ausdruck aus Google Maps, da ihr Navigationssystem unerklärlicherweise manche z-Metropolen ignorierte.


(2) Totale Euphorie beim Ansichtigwerden von schriftlichen Spuren, oft sogar einem Ortsschild.



(3) Wissenschaftliche Dokumentation und Auskosten der spirituellen Highlights.
Immer wieder werden die Siedler von allem angezogen was mit Energie zu tun hat:




Langsam bekommen die Siedler einen Eindruck davon…


Kein Wunder also, dass die ersten internen Aufzeichnungen und Berechnungen zur Energieversorgung einer Siedlerhütte bereits im Jahr der z-Reise enstehen!
Die Siedler entdecken bisher wahrscheinlich unbekannte Kultstätten Eingeborener:



(4) Bei Kontakt mit unheimlichen Lebensformen: Rascher Rückzug. Dies ist insbesondere in der flachen Weite im Norden des Landes des kahlköpfigen Herzogs der Fall (einem Landstrich, der oft Krimi-Drehbuchautoren inspiriert).
Aber Bedrohungen lauern überall:



Bedingt durch das wahnwitzige Auswahlkriterium der völlig zufälligen Reiseziele erhalten die Siedler einen neuen bewusstseinserweiternden Blick auf ihr Heimatland. Die Reisenden werden herausgeschleudert aus ihrer dazumal gewohnten Welt des Business Travellers. Oder um es im Tagespresse-/Postillon-Stil zu sagen:
Sensation – mutiges Forscherteam entdeckt eine Parallelwelt abseits von Flughäfen, Bahnhöfen, Autobahnen und Konzernzentralen!




Es sollten allerdings noch einige Jahre ins Land gehen, und einige weniger inspirierende Reisen …

… bis die Siedler ihre eigene Weltmaschine letztendlich umgesetzt hatten.

Die Bedeutung der z-Reise wird in der offiziellen Siedlergeschichte definitiv zu wenig gewürdigt!






2 Kommentare zu „Wie alles begann …“
Solche Geschichten schreibt Euer Leben – es ist eben kein Märchen!
Es ist halt eine klassische Siedlergeschichte 😉