Wie schnell doch die Zeit vergeht! Ja, es war wirklich schon wieder über ein Jahr her, seit die Bewohner in die Siedlerhütte jenseits von Pannonien eingezogen waren und LEO_2 dort verlässlich für wohlige Wärme sorgte.

Über den Fernwartungszugang hatte Irgendwer zwar immer wieder einen Blick auf den aktuellen Zustand des Wärmepumpensystems geworfen, aber abgesehen davon interessierte ihn inzwischen vielmehr die langfristige Performance der Anlage.
Das erforderte eine eingehende Analyse der laufend aufgezeichneten Monitoring-Daten, was ja prinzipiell keine unbekannte Aufgabe war. In diesem Fall hatte das aber den kleinen aber nicht unwesentlichen Haken, dass die manuelle Ablesung von Zählerständen aus der Entfernung nicht wirklich möglich war. Dadurch fehlten zwei entscheidende Messpunkte zur Bestimmung der Arbeitszahl, nämlich (1) die von der Wärmepumpe erzeugte Wärmeenergie (Ablesen des Wärmemengenzählers der Wärmepumpe) und (2) die von der Wärmepumpe benötigte elektrischen Energie (Ablesen des Stromzählers).
Wie konnte man aber trotzdem aus den automatisch erfassten Monitoring-Daten die Arbeitszahl der Wärmepumpe ermitteln? – Das war eindeutig ein Fall für das El(k)ement, das mit List und Heldenmut auch schon die scheinbar unbezwingbare hauseigene Datenkrake niedergerungen hatte.

Nachdem sich das El(k)ement versichert hatte, dass die Messpunkte ‚Wärmepumpen-Vorlauftemperatur‚ und ‚Sole-Eintrittstemperatur‚ in den Monitoring Daten vorhanden waren, verschwand es siegessicher hinter seinem Bildschirm. Dann hörte Irgendwer nur noch das Klappern der Tastatur, gemischt mit einem unverständlichen Programmier-Kauderwelsch und schließlich ein triumphierendes ‚Ha!‚. – Das untrügliche Zeichen, dass der Wissenschaftsoffizier wieder eines seiner berühmt-berüchtigten ‚Excel-Tools‘ vollendet hatte …
‚Schau her! Ganz einfach …‘
wurde Irgendwem erklärt,
‚Durch einen Polynom-Fit der technischen Daten der Wärmepumpe aus dem Handbuch habe ich die Wärmeleistung, die elektrische Leistungsaufnahme und die Leistungszahl der Wärmepumpe als Funktion der Sole-Eintrittstemperatur und der Wärmepumpen-Vorlauftemperatur ermittelt …‘
Die weiteren Details, die sich Irgendwer geduldig und anerkennend anhörte, sollen dem Leser an dieser Stelle erspart bleiben …

Was Irgendwen aber letztlich vollständig von den theoretischen Berechnungen überzeugte, war die überraschend gute Übereinstimmung mit den praktischen Messungen, die das El(k)ement kurzerhand schon an den eigenen Messdaten verifiziert hatte.
Und so konnte Irgendwer schließlich zufrieden auf die Performance-Daten von LEO_2 (‚Jenseits von Pannonien‘) blicken:







5 Kommentare zu „Jenseits von Pannonien: Die Stunde des Wissenschaftsoffiziers“
mich würden die weiteren Details, die sich Irgendwer anerkennend angehört hat, interessieren 🙂
Ich weiß nicht, ob Irgendwer in der Lage sein könnte, diese Details in angemessener Weise wiederzugeben. Außerdem würden sie hier wohl den Rahmen sprengen 😉 Aber bei konkreten Fragen kannst Du Dich gerne direkt an den Wissenschaftsoffizier wenden (elke [ät] punktwissen [dot] at)…
ich verstehe 🙂
so konkrete Fragen habe ich im Moment noch nicht.
Lg Joachim
Diese Performance geht halt nur, wenn zwei SOLCHE beisammen sind! Einer allein wäre zu wenig.
‚… diese (…) Performance …‘ und ‚… zwei solche (…) …‘ lässt natürlich einen gewissen Interpretationsspielraum 😉